Stammkräfte investieren viel Arbeit und Zeit in den Ausbau des SGO-Sportlerheimes

Geschrieben von DeMae am .

Unermüdlich treiben Stefan Struwe, Willi Lötte und Heinz Bellenhaus den Ausbau des Sportlerheims für den TuS SG Oestinghausen voran. Doch warum engagiert man sich so intensiv für den Sportverein? Lässig, doch mit einem ernsten Unterton antwortete Stefan Struwe: „Wir wollen das Image des Sportvereins heben“. Der langjährige Vorsitzende und Ehrenvorsitzende des TuS SG Oestinghausen hatte schon geraume Zeit das aktuelle Projekt geistig skizziert. Im Herbst des letzten Jahres war es soweit. Gemeindeverwaltung, Schützenbruderschaft St. Hubertus und der Sportverein hatten sich auf ein Ausbaumodell geeinigt.

 Jetzt ging es daran, „ehrenamtliche Helfer“ zu gewinnen. Das Leitungsteam um den Maurermeister Willi Lötte, Bautechniker Stefan Stru we und dem multi-talentierten Heinz Bellenhaus schmiedete einen Masterplan für die kommenden Bauarbeiten. Es stellte sich heraus, dass trotz vieler eingetragener Helfer die Hauptlast den Baufachleuten gehörte. Stefan Struwe (73) zeigt Verständnis: „Wir sind in der Woche jeden Tag auf der Baustelle und können ja nicht erwarten, dass Berufstätige dafür Urlaub nehmen müssen.“ Deshalb erfreue es ihn um so mehr, wenn bei den Helferaufgaben Personal bereit stehe. So hat sich auch André Recklies mit vielen Handreichungen um den Bau verdient gemacht. Ebenso wurden die Elektriker Manfred Kaczmarek und Karl-Heinz Korff lobend erwähnt. An der Seite von Stefan Struwe steht der 78-jährige Heinz Bellenhaus, der für alle zugewiesenen Bauarbeiten, wie zum Beispiel das Verputzen von Mauerwerken, sein handwerkliches Talent einsetzt.

Die Fäden hält der Maurermeister Willi Lötte (58) in der Hand und organisiert den reibungslosen Ablauf in den Ausbaustufen. Es sind bisher viele „ehrenamtliche Stunden“ zusammengekommen und werden die Bauleute noch eine geraume Zeit in Anspruch nehmen. Höhepunkt einer jeden Woche ist die Baubesprechung. Hier wird kritisch analysiert und „Hart, aber herzlich“ die Knackpunkte des Baufortschrittes beleuchtet. Vor dieser großen Aufgabe widmeten sich Stefan Struwe und viele Ehrenamtliche des Vereins abgeschlossener Großprojekte. Der Ausbau des zweiten Sportplatzes, Umgestaltung des Clubraumes, Installation einer Flutlichtanlage und Bewässerungseinrichtung für die Sportplätze nahmen unendlich viel Freizeit der Helfer in Anspruch.

Was sagen den die Ehefrauen zu diesen Einsätzen? Stefan Struwe versichert, dass ihnen „das vollste Verständnis“ entgegengebracht werde. „Unsere Frauen haben den Weitblick, dass ohne ein ehrenamtliches Engagement in den Vereinen, das gesellschaftliche Leben zum Erliegen kommt.“ JV

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